Kati & Tom
Liebe im Lockdown - vom Tinder-Match zum Hochzeitswochenende
„Wenn uns jemand vor ein paar Jahren gesagt hätte, dass wir unsere große Liebe ausgerechnet in einer Zeit der Isolation, Hamsterkäufe und des Social Distancing finden würden, hätten wir das ganz und gar nicht lustig gefunden“, erzählt Kati. Doch das Leben hat manchmal einen ganz besonderen Sinn für Humor – und so begann die Liebes-geschichte von Kati und Tom auf Tinder, mitten in der Corona-Pandemie.
Es war ein typischer Lockdown-Abend: Man scrollt durch Profile – skeptisch, neugierig, ein wenig gelangweilt. Und plötzlich: ein Match! Doch statt einer Dating-Anfrage oder Begeisterung kam von Tom zunächst einmal – nichts. Das wollte Kati nicht auf sich sitzen lassen. Sie hatte keine Lust, Opfer eines Match-Sammlers zu werden. Aus ihrer Aufforderung zur Antwort entwickelte sich ein wahrer Nachrichtenstrudel – voller Witz, Charme und einer Prise Unsicherheit.
Das erste persönliche Treffen der beiden war ebenso besonders wie seine Umstände. Am Aasee in Münster verabredeten sie sich zu einem gemeinsamen Spaziergang – natürlich mit gebührendem Abstand. Wer den Aasee kennt, weiß: Die Torminbrücke teilt ihn in zwei Hälften, und wenn es nicht läuft, nimmt man einfach die Abkürzung. Kati und Tom sahen sich vor der Brücke kurz in die Augen und gingen weiter geradeaus. So blieb viel Zeit zum Reden, Lachen und auch zum gemeinsamen Schweigen. „Wir hatten das Gefühl, uns schon ewig zu kennen – und doch war alles neu“, erinnert sich Tom. Beim Italiener an der Ecke gönnten sie sich noch eine Pizza to go. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – Corona war dieses erste Treffen etwas ganz Besonderes: „Alles war improvisiert, spontan und herrlich unkompliziert.“ Es dauerte nicht lange, bis beide beschlossen, ihr Leben miteinander zu teilen. Kati lernte auch Toms Kinder aus erster Ehe kennen – Eis diente dabei als diplomatisches Schmiermittel. Nach und nach entstand eine neue,
gemeinsam gestaltete Welt in einer gemeinsamen Wohnung, zu der bald auch ein Labradoodle gehörte. Das Ergebnis: noch mehr Spaziergänge, noch mehr Chaos – und vor allem noch mehr Liebe. Das größte Abenteuer verkündete Kati Tom an seinem Geburtstag: Neun Monate später waren sie zu dritt. Mit der Geburt von Jonna wurde die Patchwork-Familie komplett. Plötzlich war alles neu, alles ein wenig anstrengender – und unendlich viel schöner.
ANTRAG BEIM STAUBSAUGEN
Der Antrag traf Kati völlig unerwartet – beim Staubsaugen. Tom betrat den Raum mit Jonna auf dem Arm. Auf ihrem Body stand in großen Buchstaben: „Mama, willst du meinen Papa heiraten?“ Kati starrte ungläubig auf die Szene, während Tom vor ihr auf die Knie ging. „Was macht der denn jetzt da unten?“, schoss es ihr im ersten Moment durch den Kopf. Doch der Moment war so herzlich, so echt, dass sie gar nicht anders konnte, als Ja zu sagen.
HOCHZEITSPLANUNG – „WIR MACHEN ES GROSS“
Mit dem Antrag begann die Planung, und schnell war klar: Diese Hochzeit sollte anders werden als Toms erste. Er brachte es auf den Punkt: „Wir machen es groß!“ Die ersten Schritte führten Kati und Tom auf eine Hochzeitsmesse in Münster, wo sie sich Inspirationen holten. Die wohl wichtigste Entscheidung ließ jedoch auf sich warten: Gesucht wurde eine Location für 100 bis 120 Gäste, inklusive Übernachtungsmöglichkeiten für Braut50paar und Gäste. Unter den besichtigten Orten war auch das Kaseinwerk im Beverland-Gruppen-Resort. Anfangs waren die beiden skeptisch – wegen parallel stattfindender Veranstaltungen und vieler Clubgäste. Doch diese Bedenken wurden schnell zerstreut. Spätestens nach dem Kennenlernen von Hochzeitsplanerin Rebecca, die ihnen sofort das Gefühl gab, „das passt hier!“ Besonders das Rundum-sorglos-Konzept überzeugte: Ein Großteil der Organisation wurde ihnen abgenommen – von Tischdekoration und Blumen über Menükarten bis hin zur Gästeführung. So konnten Kati und Tom sich ganz auf die Vorfreude und ihren großen Tag konzentrieren.
EIN HOCHZEITSWOCHENENDE VOLLER LIEBE, TANZ UND BESONDERER MOMENTE
Schließlich war es so weit. Das Brautpaar entschied sich bewusst für ein ganzes Hochzeitswochenende im Beverland – inklusive Übernachtung im hauseigenen Hotel. Den Auftakt machte am Donnerstag die standesamtliche Trauung, deren Beginn entspannt am Pool in der Grillkota gefeiert wurde.
Am Freitag folgte die freie Trauung auf einer idyllischen Wiese. Traurednerin Maren Stanka fand einfühlsame Worte – einer von vielen unvergesslichen Momenten. Anschließend ging es zum Hochzeitsempfang am Pool und schließlich zur großen Feier ins Kaseinwerk. Die ersten Schritte führten Kati und Tom auf eine Hochzeitsmesse in Münster, wo sie sich Inspirationen holten. Die wohl wichtigste Entscheidung ließ jedoch auf sich warten: Gesucht wurde eine Location für 100 bis 120 Gäste, inklusive Übernachtungsmöglichkeiten für Braut
KERZENSCHEIN & FOODSTATIONS
Als besonders eindrucksvoll empfanden Kati und Tom das erste Betreten der festlich dekorierten Location. „Die Atmosphäre mit den vielen Kerzen und dem
heimeligen Feuer im Steinofen – ein weiteres echtes Highlight!“ Auch kulinarisch setzte das Paar auf ein besonderes Konzept: Statt eines klassischen Hochzeitsmenüs gab es verschiedene Foodstations mit ausgewählten Leckereien. Die Gäste konnten sich nach Lust und Laune bedienen – ein Angebot, das hervorragend ankam und für viel Bewegung und ungezwungene Begegnungen sorgte. Besonders beliebt: die Pasta aus dem Parmesanlaib. Die ausgelassene Party bis tief in die Nacht rundete schließlich einen rundum perfekten Tag ab.
„HAHNHOLEN AN TAG DREI“
Einen traditionellen Abschluss fand das dreitägige Hochzeitswochenende am Samstag im Boho-Zelt mit dem „Hahnholen“ – einem Brauch aus dem Emsland, der Heimat der Braut. Für die kleinen Gäste wurde ein Freiluftkino aufgebaut, während ein DJ die Erwachsenen auf die Tanzfläche lockte. Kulinarisch sorgte eine Burgerbar für den passenden Abschluss. Das Fazit des Brautpaares fällt eindeutig aus. Ihre Empfehlung an andere Paare: sich bewusst Zeit füreinander nehmen, die Tage genießen – und möglichst viel Organisation abgeben.
PLÄNE FÜR DIE ZUKUNFT
Langfristige Pläne hat das Paar derzeit nicht. Irgendwann möchten sie wieder mehr reisen und träumen von einer Erdgeschosswohnung mit Garten. Außerdem freuen sie sich darauf, die nächste Hochzeit ganz entspannt als Gäste zu erleben – ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.
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