Bild WELCHER BRÄUTIGAM-TYP BIST DU?
Hier kommt der Bräutigam

Klassisch, extravagant oder ganz individuell!

WELCHER BRÄUTIGAM-TYP BIST DU?

Der Bräutigam sollte auf seiner Hochzeit auch als solcher zu erkennen sein! Es gilt also die richtige Balance zu finden, zwischen Wohlfühloutfit und der richtigen Portion Glamour. Wie Mann zu seinem – ganz persönlich – richtigen Outfit findet, das haben wir Joey Yilmaz und Vito Signorello von Münsters italienischen Hochzeitsausstattern LUI & Signorello gefragt.

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Hier kommt der Bräutigam

Im Massanzug vor dem Altar

Cove

Die eigene Hochzeit ist auch für den Bräutigam ein Anlass, sich von seiner besten Seite zu zeigen – im individuell maßgeschneiderten Anzug. Bei cove, den Maßschneidern von der Königsstraße, bekommt der Bräutigam auf Wunsch sein komplettes, auf seinen Stil abgestimmte Outfit aus einer Hand – hochwertig, in perfekter Passform und dennoch bezahlbar.

Die Palette reicht dabei vom klassischen Hochzeitsanzug bis hin zu glamouröser Festgarderobe wie Smoking, Cutaway oder Frack. Jedes kleinste Detail bestimmt der Bräutigam, dem stilsichere Schneider zur Seite stehen, selbst – von der Wahl des Tuchs und der grundsätzlichen Form bis hin zur Reversform oder dem Innenfutter. Das kann z.B. auf den Brautstrauß abgestimmt werden, ein Monogramm tragen oder per eingesticktem Hochzeitsdatum auch bei späteren Anlässen stets an den Hochzeitstag erinnern. Maßgefertigte Hemden und ausgesuchte exklusive Accessoires wie rahmengenähte Schuhe, Schmuckwesten, Krawatten, Plastrons, Einstecktücher oder Manschettenknöpfe komplettieren ganz individuell den Look.

Haben die Schneider ihr Werk vollbracht, dann geht auch vom Bräutigam ein „Wow“-Effekt aus. Die anerkennenden Blicke der Freunde und die bewundernden der weiblichen Gäste sollten ihm sicher sein – vom Leuchten in den Augen der Braut ganz zu schweigen. „Last Minute“-Bräutigame, bei denen die Zeit für ein individuell angefertigtes Outfit nicht mehr ausreicht, können übrigens auf den Leih-Service von cove zurückgreifen. Das gilt natürlich auch für männliche Hochzeitsgäste.

Königsstr. 12-14, 48143 Münster, Tel. 0251-85714360, www.cove.de

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Vom Smoking bis zum Gehrock

Kleine Stilkunde für den Bräutigam

 

Smoking

Der Smoking ist „die kleine Abendgarderobe“, die sich aber zur Hochzeit schon am Mittag in der Kirche zeigen darf, kurz: ein optimaler Begleiter! Klassisch ist der Smoking schwarz, seltener nachtblau.

Das Jackett glänzt mit Seidensatin-Spiegeln am steigenden Revers oder Schalkragen, die Hose mit breiten Seidenstreifen, den Galons. Das Hemd ist klassisch weiß mit Kläppchen- oder Umlegekragen und mit verdeckter Knopfleiste oder Plissee und Umschlagmanschette. Dazu trägt man Kummerbund oder U-förmige Weste, selbstbindende Schleife und Kniestrümpfe – alles aus schwarzer Seide. Ein Einstecktuch aus weißem Leinen sorgt für einen eleganten Akzent. 

Abgerundet wird der Look entweder durch einen klassischen Lack- oder schwarzen Plain Oxford-Schuh.

 

Cut(away)

Der Cutaway oder Morning Coat ist ein sehr festlicher Tagesanzug, den man strenggenommen bis in den späten Nachmittag trägt. Ein vollständiger Cut besteht aus einer schwarz-grau gestreiften Hose, einer hellgrauen oder farbigen Weste und einem Jackett in Schwarz oder Anthrazit, das in runder Linie vom Knopf in Bauchnabelhöhe bis zum hinteren Ende in Höhe der Kniekehlen verläuft.

Zu Hochzeiten trägt der Bräutigam auch gerne einen vollständig hellgrauen Cut. Das passende Oberhemd ist weiß und die Form des Hemdkragens abhängig vom Binder: Zum Plastron gehört der Kläppchenkragen – der Haifisch-Kragen wird dagegen zusammen mit einer silbergrauen Krawatte getragen. Schwarze Schuhe, ein schwarzer oder silbergrauer Zylinder und, klassisch formvollendet, eine weiße Chrysantheme im Knopfloch vervollständigen den Look.

 

Frack

Der Frack ist das eleganteste, was ein Mann tragen kann. Heutzutage wird er nur zu hochoffiziellen oder besonders festlichen Anlässen getragen. Auch die Hochzeit kann ein solcher Anlass sein. Ist der Frack vom Gastgeber als Dresscode gewünscht, wird dieses auf der Einladung mit dem Hinweis „white tie“ oder„cravate blanche“ angekündigt.

Da es sich beim Frack um ein offizielles Kleidungsstück handelt, bleibt die Individualität etwas auf der Strecke: Getragen wird der Frack, der vorne taillenkurz ist und hinten in langen „Schwalbenschwänzen“ endet, immer mit Frackweste, -hemd und -schleife alles auf weißem Waffelpiqué. Schwarze Strümpfe, Lackschuhe und Zylinder vervollständigen das Outfit.

 

Hochzeitsanzug

Er ist ein moderner Allrounder, den man den ganzen Tag tragen kann – und der auch nach der Hochzeit nicht im Schrank verstauben wird!

Kein Wunder, dass die meisten Bräutigame sich für ihn entscheiden. Die Bandbreite an Farben und Formen ist groß und orientiert sich an den neuesten Trends. Farbe und Stil sollten jedoch auf das Brautkleid abgestimmt sein. Das gleiche gilt natürlich auch für Hemd, Weste oder Kummerbund und Fliege bzw. Plastron.

 

Gehrock

Eine festlichere und zugleich stilsichere Alternative zum festlichen Anzug ist der Gehrock. Er kann den ganzen Tag über bis in den Abend hinein getragen werden.

Der Gehrock ist etwa zehn Zentimeter länger als ein normales Sakko, aber maximal knielang. Er hat immer einen geraden Saumabschluss und einen Rückenschlitz, der mehr Bewegungsfreiheit bietet.