Bild Verlobungsringe
Ringe für die Ewigkeit

Symbole eines Versprechens

Verlobungsringe

Der Brauch, mit einem diamant-besetzten Ring um die Hand der Liebsten anzuhalten, geht auf eine Marketingkampagne aus den 1940er Jahren zurück: Der größte Diamantenhändler der Welt, das Luxemburgerische Unternehmen De Beers, erfand den Slogan "Diamonds are forever"- der bis heute nachwirkt.

Denn auch 2020 ist der klassische Verlobungsring ein Exemplar aus Gold oder Weißgold, den ein funkelnder Diamant oder Brillant ziert. Wer den Ring für das erhoffte „Ja“ nicht fertig von der Stange kaufen möchte, kann ihn übrigens auch ganz individuell gestalten lassen oder gleich selbst mit Hand anlegen.

Bei Goldschmiedemeistern wie Barbara Kämereit in Roxel oder Thomas Müller-Tenckhoff im Kuhviertel darf man die Steine nach Größe, Qualität und Farbe persönlich aussuchen und den Ring aus Silber, Gold oder Platin gemeinsam mit den Schmieden so planen, dass „Sie“ einfach nicht „Nein“ sagen kann – oder sein Glück unter fachkundiger Anleitung gleich selbst mitschmieden. Neben klassischen Modellen sind im Moment auch neue Formen in frischem Desígn gefragt. „Besonders beliebt sind bei mir derzeit zurückhaltend braune Brillanten, gefasst in zartem Rosegold“, schwärmt Barbara Kämereit vom aktuellen Trend zu farbigen Steinen.

Die schönsten Trends

Eheringe 2020

Zur Traumhochzeit gehört für die meisten Paare der perfekte Ring. Zumeist fällt die Wahl nicht leicht – schließlich soll der Ehering ein Leben lang getragen werden! Für alle, die sich noch ein wenig inspirieren lassen möchten, haben wir drei aktuelle Trauring-Trends für 2020 zusammengefasst.

INDIVIDUALITÄT Für viele Paare ist es wichtig, dass ihre Ringe einzigartig sind und sie eine eigene, kleine Geschichte erzählen. Deswegen entscheiden sich immer mehr für die individuelle Anfertigung der Ringe beim Goldschmied ihres Vertrauens. Noch persönlicher wird das Ergebnis, wenn man als Paar sogar an der Fertigung beteiligt ist. Einige Goldschmieden bieten deshalb sogenannte Trauring-Workshops an. Besonders schöne Idee: Die Partner designen den Ring des jeweils anderen!

MINIMALISMUS Subtil, schlicht, schmal – hoch im Kurs bei Paaren stehen zurzeit auch ultra-filigran gearbeitete Eheringe. Ringbreiten zwischen zwei und vier Millimetern sind besonders gefragt. Zeitlos klassisch in Silber oder Roségold gefertigt, verzichten diese Ringe, z.T. schon aus Platzgründen, auf Edelsteinbesatz. Praktisch: Da nur geringe Mengen an Material benötigt werden, wird der Geldbeutel geschont!

EINER IST KEINER Getreu dem Motto „Öfter mal etwas Neues“ sorgt ein Trauring-Set für Abwechslung am Finger. Anstatt sich für den einen – einzigen – Ring zu entscheiden, gönnen sich Bräute immer häufiger ein oder mehrere ergänzende Vorsteck- bzw. Beisteckringe, die den Ehe-Ring im Wechsel immer wieder in neuem Licht erstrahlen lassen. So kombinieren sie beispielsweise einen schlichten, schmalen Ehe-Ring mit einem üppig besetzten Vorsteckring, der zuvor bereits als Verlobungsring getragen werden kann, oder ergänzen den Ring mit Beisteck-Ringen aus verschiedenen Materialien. Ideal für alle, die sich nicht entscheiden können oder die Abwechslung lieben.