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Verlobungsringe

"Du hast meiner Liebe Pfand!"

Verlobungsringe haben eine lange Tradition. Um Romantik ging es beim hübschen Liebespfand in der Anfangszeit allerdings nicht: Der Ring war sozusagen die „Quittung“ dafür, dass der Vater der Braut die Mitgift bezahlt hatte. Romantischer wurde es unter Papst Stephan I. (3. Jhd. N. Chr.), der dem Verlobungsring seine jetzige Bedeutung als Treueversprechen gegeben haben soll. Schon damals wurde er gerne mit einer Inschrift versehen: „Pignus amoris habes“ bedeutet in etwa: „Du hast meiner Liebe Pfand“. Im späten Mittelalter kamen die „Zwillingsringe“ auf: Jeder der Verlobten trug zunächst einen von zwei Ringen. Bei der Hochzeit übergab der Mann seinen an die Frau, die beide zusammen als Ehering trug. Schon früh gab es auch luxuriöse Ringe aus Edelmetallen wie Silber oder Gold. Und ein Kniefall mit Ring ist immer noch die klassischste aller Gesten, um die Hand der Liebsten anzuhalten.


INDIVIDUELLE VERLOBUNGSRINGE
Wer den Verlobungsring nicht fertig von der Stange kaufen möchte, kann ihn auch individuell gestalten lassen. Das geht bei Goldschmiedemeistern wie Barbara Kämereit in Roxel, Thomas Müller-Tenckhoff im Kuhviertel, Meinhold im Aegidiiviertel und Reifig an der Kirchherrngasse.

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